2026-03-20

Performance ist die Basis – aber nicht das Ende

Erweiterte Produktsegmentierung: nach Profit, Preis und Produktgruppe

Du segmentierst schon nach Performance? Gut. Performer, Grower, Underperformer, Invisibles – solide Basis. Aber was, wenn dein Top-Performer mit zwei Prozent Marge arbeitet und du damit bei jedem Verkauf draufzahlst? Oder dein Bestseller 20 % teurer ist als die Konkurrenz und du trotzdem Klicks kaufst, die nie konvertieren? Performance-Segmentierung allein beantwortet diese Fragen nicht. Drei weitere Ebenen tun es.

Drei Segmentierungen, die den Unterschied machen:

Produktgruppen, Profit und Preisbenchmark

Jede dieser drei Ebenen beantwortet eine andere Frage: Was verkaufe ich? (Produktgruppen & Marken) Was verdiene ich wirklich daran? (Profit / POAS) Bin ich preislich konkurrenzfähig? (Preisbenchmark). Erst die Kombination aller Perspektiven ergibt ein vollständiges Bild – und die Grundlage für Kampagnen, die nicht nur Umsatz, sondern echten Gewinn bringen.

1. Produktgruppen, Produkttypen & Marken

Die „klassische" Segmentierung, die viele überspringen – weil sie zu offensichtlich wirkt. Dabei ist sie oft der erste vernachlässigte Schritt. Produktgruppen (z.B. Schuhe, Jacken, Accessoires) ermöglichen separate Budgets und Gebotsstrategien pro Kategorie. Produkttypen bieten eine feinere Ebene (Laufschuhe vs. Sneaker vs. Wanderschuhe). Marken sind besonders relevant, wenn bestimmte Marken deutlich besser performen oder höhere Margen haben.

 

Beispiel: Ein Modeshop gibt 60 % des Budgets für Accessoires aus – obwohl 80 % des Umsatzes aus Oberbekleidung kommt. Die Kampagnenstruktur bildet das Geschäft nicht ab.

2. Profit-Segmentierung (POAS statt ROAS)

ROAS misst Umsatz pro Werbe-Euro – aber Umsatz ist nicht Gewinn. ROAS von 10? Klingt super. Dann die Marge ausgerechnet – und der Champagner bleibt zu.

 

Rechenbeispiel:
Produkt A: 100 € VK, 40 € EK, 2 € CPC, 5 % CVR → ROAS 5,0 → POAS 1,5 ✅
Produkt B: 100 € VK, 85 € EK, 2 € CPC, 5 % CVR → ROAS 5,0 → POAS -0,25 ❌

 

Gleicher ROAS – einmal profitabel, einmal Verlust. POAS (Profit on Ad Spend) zeigt, was wirklich hängen bleibt. Voraussetzung: Der Einkaufspreis (COGS) muss pro Produkt hinterlegt sein.

3. Preisbenchmark-Segmentierung

Google vergleicht den Preis deiner Produkte mit Mitbewerbern im Shopping-Netzwerk und liefert dir einen Benchmark-Wert: bist du günstiger, gleichwertig oder teurer als der Marktdurchschnitt?

 

Diese Information ist Gold wert für die Gebotssteuerung: Produkte unter dem Benchmark performen oft deutlich besser – mehr Klicks, höhere CVR. Produkte über dem Benchmark solltest du entweder preislich anpassen oder mit niedrigeren Geboten belegen, um keine unprofitablen Klicks zu kaufen.

Warum das zusammen noch besser funktioniert

Die Segmentierungen als Layer kombinieren

1. Produktgruppe

Kampagnenstruktur bildet das tatsächliche Sortiment ab – separate Budgets und Gebotsstrategien pro Kategorie.

2. Profit (POAS)

Zeigt, was wirklich hängen bleibt – nicht nur Umsatz, sondern echten Gewinn pro Werbe-Euro.

3. Preisbenchmark

Produkte über dem Benchmark → weniger Budget oder pausieren. Unter dem Benchmark → aggressiver bieten, Conversion-Wahrscheinlichkeit ist höher.

4. Alles kombinieren

Sweet Spot: Performer + hohe Marge + unter Benchmark → maximales Budget. Gefährlich: Performer + niedrige Marge + über Benchmark → ROAS gut, Profit negativ. 🚀

Und noch effizienter? Mit den richtigen Tools.

Firemetrix: Profit und Preisbenchmark direkt in der Produktübersicht

Firemetrix zieht die Benchmark-Preise direkt aus dem Google Merchant Center und zeigt sie in der Produktübersicht an – sofort erkennbar, welche Produkte preislich konkurrenzfähig sind und welche nicht.


Dazu kommt POAS statt ROAS: Den Einkaufspreis pro Produkt hinterlegen, und Firemetrix zeigt den tatsächlichen Profit automatisch an. Vermeintliche Top-Performer, die in Wahrheit Verlustbringer sind, fallen sofort auf. Kein manuelles Rechnen, kein Raten – direkt im Dashboard.

💡 Tipp

Reihenfolge bei der Implementierung: Performance-Segmentierung als Basis → dann Profit (POAS) → dann Preisbenchmark. Nicht alles auf einmal – jede Ebene bringt schon für sich einen messbaren Vorteil.

Das Tool für ernsthafte E-Commerce-Profis

Firemetrix – POAS, Preisbenchmark & Produktsegmentierung auf einen Blick

Firemetrix zeigt dir Profit, Preisbenchmark und Performance-Tier direkt in der Produktübersicht – keine Exceltabellen, kein manuelles Zusammenführen von Daten. Du siehst auf einen Blick, welche Produkte wirklich Geld verdienen, welche preislich konkurrenzfähig sind und wo du Budget verschwendest. Kostenlos starten, sofort Klarheit bekommen.

POAS

statt ROAS – echter Profit pro Werbe-Euro

Benchmark

Preisvergleich direkt aus Google Merchant Center

4 Tier

Performance-Segmentierung: Performers, Growers, Underperformers, Invisibles

1 Dashboard

alle Segmentierungsebenen auf einen Blick – keine Tool-Wechsel

Autor

Andree Wendel

Hast du noch Fragen zum Thema?

Nimm gerne Kontakt mit mir auf!