Vom Erfolg zur Katastrophe – in nur einer Woche
Warum es wichtig ist, Attribution zu verstehen
2025-03-31
Mit Google Ads kannst du genau die Menschen erreichen, die nach deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen – und das zur richtigen Zeit! Doch der Erfolg von Werbekampagnen steht und fällt mit einer klugen Keyword-Strategie. Es reicht nicht, wahllos Begriffe zu sammeln. Vielmehr geht es darum, Keywords gezielt entlang des Kaufprozesses einzusetzen. In diesem Blogartikel schauen wir uns am Beispiel einer „kaputten Waschmaschine“ an, wie verschiedene Keyword-Kategorien in den AIDA-Funnel passen und warum eine smarte Strukturierung deiner Kampagnen den Unterschied macht.
Der AIDA-Funnel ist ein bewährtes Marketingmodell aus dem späten 19. Jahrhundert, das die vier Phasen beschreibt, die potenzielle Kunden auf dem Weg zur Kaufentscheidung durchlaufen. Auch wenn das Modell mittlerweile als etwas vereinfacht gilt und moderne Customer Journeys oft komplexer verlaufen, bleibt es eine hilfreiche Grundlage, um Marketingstrategien gezielt zu planen und umzusetzen.
Um jede Phase optimal abzudecken, müssen die richtigen Keyword-Kategorien gezielt eingesetzt werden. Je nachdem, in welcher Phase sich der Nutzer befindet, ändert sich seine Suchintention.
In dieser Phase wird der potenzielle Kunde erstmals auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam. Ziel ist es, Interesse zu wecken und die Marke ins Bewusstsein zu rücken.
Interest (Interesse): Der potenzielle Kunde zeigt Interesse und beginnt, sich intensiver mit den angebotenen Lösungen auseinanderzusetzen. Hier geht es darum, Informationen bereitzustellen und Vertrauen aufzubauen.
Der Kunde entwickelt den Wunsch, das Produkt oder die Dienstleistung zu besitzen oder zu nutzen. In dieser Phase spielen gezielte Angebote und Emotionen eine wichtige Rolle.
Der Kunde trifft die Kaufentscheidung und führt eine konkrete Handlung aus, z.B. den Kaufabschluss oder eine Kontaktaufnahme.
Um die Bedeutung verschiedener Keyword-Kategorien besser zu veranschaulichen, betrachten wir ein alltägliches Beispiel: Stellen wir uns vor, jemand hat eine kaputte Waschmaschine. Je nachdem, wie weit er im Entscheidungsprozess ist, sucht er nach unterschiedlichen Lösungen. Hier kommen die verschiedenen Keyword-Arten ins Spiel.
Ziel: Der Nutzer erkennt ein Problem, sucht aber noch keine direkte Lösung. Er möchte sich informieren.
Google Ads Tipp: Diese Keywords eignen sich perfekt für Display-Ads oder YouTube-Kampagnen, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
Ein Beispiel: Eine YouTube-Anzeige, die häufige Fehler bei Waschmaschinen erklärt und am Ende einen Link zu einem Reparaturservice oder Online-Shop anbietet, kann Nutzer gezielt abholen, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
„Was tun, wenn die Waschmaschine nicht mehr schleudert?“
„Warum läuft Wasser aus der Waschmaschine?“
✅ Blogartikel
✅ Ratgeber
✅ Tutorials
✅ FAQ-Seiten
Ziel: Der Nutzer sucht gezielt nach Lösungen, ist aber noch nicht kaufbereit. Er vergleicht und recherchiert.
Google Ads Tipp: Suchnetzwerk-Kampagnen mit Anzeigengruppen zu Produktvergleichen und Marken sind hier besonders effektiv.
„Beste Waschmaschine 2024 im Test“
„Bosch Waschmaschine vs. Siemens“
✅ Vergleichsportale
✅ Testberichte
✅ Landingpages mit Vorteilen
Ziel: Der Nutzer hat eine klare Kaufabsicht. Er sucht nach Anbietern oder Produkten.
Google Ads Tipp: Hier sind Google Shopping Ads und Performance Max Kampagnen optimal, um direkte Verkäufe zu erzielen.
„Waschmaschine günstig kaufen mit Lieferung“
„Samsung Waschmaschine kaufen“
✅ Produktseiten
✅ Online-Shops
✅ Angebotsseiten
Ziel: Der Nutzer will jetzt handeln – entweder online kaufen oder lokal einen Händler aufsuchen.
Google Ads Tipp: Nutze Local Search Ads und Call-Ads, um Nutzer direkt in den Laden oder zum Kontakt zu leiten. Achte dabei besonders auf positive Bewertungen und ein gepflegtes Google My Business Profil, da diese das Vertrauen in lokale Anbieter stärken, um Nutzer direkt in den Laden oder zum Kontakt zu leiten.
„Waschmaschinen Reparatur in Bielefeld“
„MediaMarkt Waschmaschine kaufen“
✅ Lokale Händlerseiten
✅ Google My Business Profile
Eine klare Strukturierung deiner Keywords in Anzeigengruppen und Kampagnen bringt enorme Vorteile:
Bessere Anzeigenrelevanz
Durch thematisch passende Anzeigengruppen werden deine Anzeigen relevanter für den Nutzer, was die Klickrate (CTR) steigert.
Geringere Kosten (CPC)
Google belohnt relevante Anzeigen mit einem besseren Qualitätsfaktor, was zu niedrigeren Klickpreisen führt.
Höhere Conversion-Rate
Wenn Nutzer genau das finden, was sie suchen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie konvertieren.
Bessere Steuerung des Budgets
Du kannst das Budget gezielt auf Phasen mit höherer Conversion-Wahrscheinlichkeit lenken (z.B. auf transaktionale Keywords).
Eine sinnvolle Struktur könnte so aussehen:
Kampagne 1: Problemlösung (Awareness + Interest)
✅ Anzeigengruppe 1: Reparatur-Tipps (informationale Keywords)
✅ Anzeigengruppe 2: Vergleich von Waschmaschinen (kommerzielle Keywords)
Kampagne 2: Kaufabsicht (Desire + Action)
✅ Anzeigengruppe 1: Waschmaschine kaufen (transaktionale Keywords)
✅ Anzeigengruppe 2: Händler vor Ort (lokale Keywords)
Dies ist natürlich nur eine Möglichkeit deine Kampagnen zu strukturieren. Hast du unterschiedliche Leistungsangebote oder Produktgruppen, kann es Sinn machen sie in der Kampagnenstruktur abzubilden. Bietest du allerdings nur eine Leistung an oder hast Produkte mit einer ähnlichen Marge, Lieferzeit oder Zielgruppe und willst du darüber hinaus alle Interessenten im gesamten Funnel ansprechen, ist die Aufteilung der Kampagnen in unterschiedliche Funnel-Gruppen eine gute Strategie. Wichtig hierbei ist es, deine Attribution auf daten- oder Positionspapiers zu stellen.
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